Man schaut 1000 mal ins Becken und findet immer was anderes. Lässt man sich mit dem Diskus ein - hat das schon Suchtfaktor. Dabei ist es gar nicht so schwer, diese Fische zu halten. Stimmen ein paar Dinge, muß man es nicht "verkomplizieren"
Wenn Sie diesen, kleinen Bericht lesen, gehe ich einmal davon aus, das Sie bereits den Diskus Ihr eigen nennen.
Man sitzt lange vor dem Becken und dann fängt es an, das man eine eventuelle Unregelmäßigkeit am Fisch erkennt.
Es könnte was sein, muß es aber nicht. Auch beim Diskus ist kein Tag wie der andere...
Wie geht man vor. Am besten ist es, gleich einmal die Wasserwerte zu kontrollieren. Aber warum sollen die anders sein wie gestern? Kann passieren, dafür ist die Kontrolle ja da.
Oder man macht direkt einen Wasserwechsel..aber den haben wir doch schon gestern gemacht. So fängt es bei vielen an.
Gerade der pH-Wert ist ein Wert, der schon manch einen verzweifeln ließ. Natürlich ist es dem Diskus lieber, er befindet sich in einem Wasser mit 6,0 oder 6,5 pH. Aber die Frage ist, wie hat man diesen Wert hinbekommen.
Ein ständiges ändern ist da eher nachteilig, warum soll der pH-Wert nicht schwanken und ist er einmal um die 7 ist das sicherlich nicht so schlimm. Viel wichtiger wäre da, das die Biologie im Aquarium die richtige ist. Der Diskus fühlt sich sichtlich wohler bei einem funktionierenden Becken mit pH 7, als in einem Becken, wo ständig neue Versuche gestartert werden. Man liest viel - man macht viel
Verwenden Sie Torf als Filtermaterial, das säuert einmal an...und tut es das nicht, gibt Torf sehr wertvolle Substanzen ab, die der Diskus gerne annimmt.
Hilfreich ist auch ein gutes Eichenextrakt, dies in Maßen hilft die Karbonate unten zu halten und der pH-Wert folgt nach einer Zeit.
Sind die Nitritwerte auf Null und bewegt sich Ammonium in einem guten Bereich, wird das der Fehler nicht sein.
Zu einem echten Wohlbefinden der Diskusfische sind verschiedene Pflegemittel notwendig.
Huminsäure wäre eine Säure, die nicht verwechselt werden sollte mit Torf. Ihre Eigenschaften liegen sicherlich nicht in einem senken der pH-Werte, sondern vielmehr in einer sehr starken Verbesserung des Wassers als solches. Das Wohlbefnden des Fisches steigt aufs äußerste. Die Schleimhaut bekommt einen Schutz, die sie vorher nicht kannte.
Persönlich denke ich, das es eines der besten Mittel ist um eine Hälterung von Diskusfische um Längen zu vereinfachen.
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http://www.zooviel.de/Wasseraufbereiter-HUMIN-1-Liter-aus-reiner-Huminsaeure_p2820_x2.htm
Plötzlich sieht man kleine Löcher in der Kopfregion...oh Gott, was ist das jetzt - Lochkrankheit?? Muß nicht sein..Es kann sich um eine harmlose Mangelerscheinung handeln, die auf ein Fehlen der richtigen Vitamine zurückzuführen ist. Vitamine können nicht selbst gebildet werden und sollten zugeführt werden.
Solange aus diesen Löchern keine weiße Masse austritt und der Kot weiterhin dunkel ist, würde ich das darauf zurückführen.
Oft hören wir im Geschäft, meine Diskus sind dunkel und sehr schreckhaft. Diese Tiere befinden sich oft in Becken, die massiv gepflegt werden. Niedrigste Werte aufweisen. Nach dem Lehrbuch sind diese Becken optimal eingestellt...und doch fehlt was.
Zu einem sollte der Diskus die Hand des Pflegers kennen, die Futter bringt, und nicht um jeden Tag ein umdekorieren des Beckens zu erleben.
Ein Diskus sollte nicht in einem sterilen Wasser schwimmen, genauso wenig müssen alle Werte im alleruntersten Bereich sein. Zudem müssen wir unterscheiden, ob wir die Tiere nachzüchten wollen oder nicht.
Von verschiedenen Karbonaten, Spurenelementen und Vitaminen braucht der Diskus schon etwas.
Nicht in der Menge, aber dieses etwas, was er braucht, braucht er ständig. Dann werden die Tiere auch handzahm und zeigen ihre schönsten Farben. Da bin ich, nach mittlerweile vielen Jahren der Diskuspflege, bereit zu wetten, das es hauptsächlich daran liegt. Egal was geschrieben steht...einfach aus der Erfahrung heraus.
Bleibt noch das Futter. Es ist sicher über Frostfutter und Trockenfutter überhaupt kein Problem einen Diskus abwechslungsreich zu ernähren. Verwöhnen Sie ihn nicht zu stark mit seinem Lieblingsfutter..irgenwie sind die dann wie kleine Kinder. Abwechslung ist wichtig.
Rote Mückenlarven werden oft verteufelt. Kennen Sie die Herkunft und Qualität, brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Es wäre dann schon ein gutes Futter.
Versuchen Sie auch, neben Granulaten und auch Flocken (vielleicht mit Spirulina-Anteil) einmal gehackte Muscheln, oder Bachflohkrebse aus der Kühltruhe. Sicher sagt der Diskus bei Artemia, Mysis und Wasserföhen ebenso wenig nein, wie bei weißen oder schwarzen Mückenlarven. Wobe viele Tiere die schwarzen nicht so mögen, wäre aber eine sehr vitaminreiche Kost.
Was kein Diskusfutter wäre - hier sollten Sie sich vielleicht nur einen Satz merken...nichts von einem warmblütler (Rinderherz o.ä.)
Sicherlich wird der ein oder andere das nicht so sehen und ich möchte hier auch keine Diskussion vom Stamm brechen, aber es wäre nicht das beste Futter. Darmprobleme sind vorprogramiert.
Stellen Sie jetzt noch die Wassertemperatur auf 28-30 Grad (auch auf Pflanzen achten). Reagieren Sie nicht voreilig, auch wenn es schwer fällt. Der Diskus ist stabiler als man denkt.